Teilbereich des Deutschen Hypnoseinstituts
Klientenzentriert · seriös · ethisch verantwortungsvoll

Ethikgrundsätze der Hypnospathie

Hypnospathie versteht Hypnose nicht als Bühne für den Hypnotiseur, sondern als verantwortungsvoll gestalteten Prozess im Sinne des Klienten. Die folgenden Grundsätze bilden dafür den Rahmen.

Diese Seite ist bewusst nicht als Vereins- oder Fachverbandsseite formuliert, sondern als inhaltliche und ethische Einordnung im DHI-Rahmen.

1. Der Hypnotiseur ist Begleiter und Mediator

Der Hypnotiseur strukturiert den Prozess und vermittelt zwischen bewusster und unbewusster Ebene. Er ist nicht der Held der Sitzung und nicht derjenige, dem sich der Klient unterzuordnen hat.

2. Trance ist freiwillig

Hypnospathie setzt auf Kooperation und Freiwilligkeit. Trance ist kein Zwangsereignis, kein Vorführeffekt und kein Machtbeweis.

3. Lösungen werden nicht übergestülpt

Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Erkenntnisse innerlich anschlussfähig sind. Deshalb sollen wesentliche Veränderungsimpulse aus dem Prozess heraus entstehen und nicht vom Hypnotiseur als fertige Wahrheit vorgegeben werden.

4. Respekt und Vertraulichkeit sind bindend

Seriöse Hypnose braucht einen klaren Rahmen, Verlässlichkeit, Diskretion und einen respektvollen Umgang mit Grenzen.

5. Hypnose ist kein Showformat

Hypnospathie grenzt sich von übergriffigen, manipulativen oder rein effektorientierten Darstellungen von Hypnose ab. Es geht nicht darum, zu beeindrucken, sondern hilfreich und sauber zu arbeiten.

6. Verantwortung vor Reichweite

Wer öffentlich als Hypnospathie-Anwender genannt wird, soll diese Grundhaltung mittragen. Darum ist für neue Einträge eine manuelle Prüfung und Freigabe vorgesehen.